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2017 – HD, 11:20 min, dreikanalige Videoprojektion

Auf drei Videoprojektionen zeigen Zauberkünstler ihre Tricks. Die einzelnen Sequenzen haben wechselnde Einstellungsgrößen und Bildformate. Sie werden nicht kommentiert oder erklärt. Man hört nur die Geräusche ihrer Aktionen. Das Setting ist nüchtern und wie bei einer Versuchsanordnung. Gegenstände werden verwandelt oder verschwinden, Objektgrenzen werden durchlässig, Zerstückelungen nahtlos wieder aneinandergefügt.

Zauberkünstler betrügen - und gerade das fasziniert uns. Bei der Zauberei geht es wie beim Film (und anderen Medien) vor allem um die Schaffung von Illusionen. Historisch gesehen ist die Zauberkunst ein direkter Vorläufer des Films. So übernahm George Meliés 1888 das Theater des Magiers Jean Eugène Robert-Houdin und verwandelte es 1896 in ein Kino. Angeregt durch die Filmpioniere August und Louis Lumière, die im gleichen Gebäude ein Atelier hatten, kombinierte Meliés seine eigenen Zauberkunst mit den Tricktechniken des Films.

Zauberkünstler: Jan Gerken, Kolja Kaldun, Lisa Spirit, Felix Wohlfarth Kamera: Thomas Kutschker, Assistenz: Elisa Goméz Alvarez, Büke Schwarz Schnitt: Anna Anders, Postproduktion: Franziska Röhlig, Tonmischung: Christian Obermaier